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Richtiges Lüften heißt Stoßlüften: Dazu die Fenster für kurze Zeit (siehe Tabelle unten) ganz öffnen. (Nur Kippen ist wirkungslos, verschwendet Heizenergie und kühlt die Außenwände aus.)

Wichtig ist dabei, dass nicht von einem Zimmer in ein anderes Zimmer gelüftet wird, sondern immer nach draußen. Bei Bädern oder Zimmern ohne Fenster immer auf dem kürzesten Weg durch ein anderes Zimmer lüften und dabei alle anderen Türen geschlossen halten, damit sich der Wasserdampf nicht gleichmäßig in der Wohnung verteilt.

Grundsätzlich sollte mindestens dreimal täglich (morgens, mittags, abends) gelüftet werden und ein kompletter Luftwechsel vorgenommen werden. Bei Abwesenheit tagsüber reicht es aus, morgens und abends Stoß zu lüften. Ein Luftwechsel wird am besten mit Durchzug erreicht. Ist dies nicht möglich, so sollte mindestens in jedem Raum das Fenster ganz offen sein.

Bei Windstille, geringem Temperaturunterschied oder Regen sollte trotzdem gelüftet werden. Die Außenluft ist immer noch trockener als die warme Zimmerluft.

Große Mengen Wasserdampf (zB Kochen, Baden) sollten sofort nach außen geleitet werden. Ebenso sollte auch hier durch das Schließen der Zimmertüren verhindert werden, dass sich der Dampf in der Wohnung verteilt. Wird Wäsche in einem Raum getrocknet, so muss dieser öfter gelüftet werden und die Zimmertür geschlossen gehalten werden. Auch nach dem Bügeln sollte gelüftet werden.

Die Raumtemperatur sollte grundsätzlich bei konventionell gebauten Häusern in den Wohnräumen nicht unter ca. 20°C und in den Schlafräumen nicht unter ca. 17°C gesenkt werden. Unverhältnismäßige Energiesparbemühungen können zu Kondenswasserschäden führen.

Grundsätzlich gilt: Je kälter die Außentemperatur, desto kürzer muss gelüftet werden!

Die Tabelle zeigt die ungefähre Lüftungsdauer in den verschieden Monaten.

Lüftungsverhalten

 

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